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zur Erläuterung - Allgemeiner Programmteil

zur Erläuterung Berechnung bei Verletzten

zur Erläuterung Berechnung bei Getöteten

zur Erläuterung Tabellenanwendung

manuelle Ermittlg der Arbeitszeit und Verteilg im HH

manuelle Ermittlg der HH-Beeinträchtigg wg Verletzg

zur Erläuterung Datenspeicherung

Hilfe zum Programm Haushaltsführungsschaden (HH2017V32)

Haushaltsschaden nach Tod eines Ehepartners oder Elternteils

Haushaltsschaden bei Verletzung eines Haushaltsmitgliedes


Das Programm besteht in der Hauptsache aus Karteiblattfenstern und hinterlegten Tabellen. Nach dem Programmstart befinden Sie sich im Fenster Verletzte. Sie wechseln die Karteikarte zu Getoeteten im Fenster Getoetete. Nach Erledigung der geforderten Programmeinstellungen erhalten Sie bereits das Berechnungsergebnis.
Über das Kofzeilenmenue erledigen Sie die Ausdrucke und Speicherung der Ergebnisse, falls erforderlich. Die Karteikartenreiter dienen zum Wechsel zwischen Berechnungsarten und Tabellen.
Nach etwas Gewöhnung an das Programm und Kenntnis, welche Werte sowie Informationen notwendig sind, ist die Programmanwendung sehr leicht, auch ohne tiefgreifende Kenntnisse von Haushaltsanspruch-Berechnungen.
zurück zum gezeigten Programmfenster

Hinweis:

Keine Rechtsberatung. Die in dieser Beschreibung enthaltenen Informationen stellen keine Rechtsberatung dar.
Sie sollen lediglich aufzeigen, von welchen Prämissen ausgehend das Programm den Haushaltsführungsschaden berechnet. Im Programm wird der HH-Schaden allein für den Ausfall von HH-Arbeitszeiten ermittelt. Rechtliche und steuerliche Besonderheiten finden keine Berücksichtigung. GGf. muss auf die Tabellenwerke zurückgegriffen werden.
Es steht dem Anwender frei, von welcher Rechtsbeurteilung und Berechnungsweise er ausgeht. Sollten diese dem Programmablauf nicht entsprechen, wäre aber eine Anwendung f. diesen Fall nicht möglich.


Link:HH-Anspruchbeschreibung



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HH-Schadenberechnung - Schnelleinstieg


Nach dem Programmstart gelangen Sie in das Programmfenster mit den Eingabe- und Ergebnisfenster. Im oberen Bereich sind Felder, gültig für Verletzte und Getötete(Hinterbl.), im unteren Bereich in Karteiform mit Eingabe- und Ergebnisfeldern getrennt für Verletzte und Getötete(Hinterbl.). Bestimmen Sie die Haftungsquote und den Stundenlohn für die Haushaltshilfe und klicken Sie die zutreffende Karteikarte für Verletzte oder Getötete(Hinterbl.) an. Bei Zeitraumberechnung statt mtl. Berechnung Intervallberechnung anklicken und Datum von/bis eingeben, anschl. "Eingabe OK" anklicken.

bei Verletzten:

Nun MdE lt. GA und MdE im Haushalt eingeben (ohne %-Zeichen), "voller HH" anklicken, wenn Verl.Person im Haushalt, sonst "red.HH." ankl., wenn im Berechnungszeitraum in stat. Beh., bei den grünen Feldern Anzahl Personen eingeben für vollen HH (mit Verl.), red.HH.(ohne Verl.) und Anzahl Kinder im HH. Darunter bei "Voller HH-Mitarbeitspflicht" bestimmen, ob der Stundenbedarf nur die/den Verletzte(n) betrifft oder alle FamAngeh.. Bei Auswahl "alle" ist die Mitarbeit der FamAngeh. prozentual zu bestimmen und links davon einzugeben. Hiervon abhängig werden nun oben bei "Std.-Bedarf/Wo. voller HH" und ggf. "reduz.HH" die Stunden lt. Tabelle eingegeben. Bei Auswahl "alle" ist der Bedarf für die ges. Familie, sonst nur die ausgefallene Arbeitsleistung der/des Verl. als Bedarf, nicht der eigene Bedarf der/des Verl.!
Wollen Sie den ausgewählten HH-Typ einer Tabelle mit ausdrucken, ist dieser oben neben der Haftungsquote einzugeben. Bestimmen Sie auch das Geschlecht der/des Getöteten rechts oben.
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bei Hinterbliebenen:

Nun bei den grünen Feldern HH-Größe eingeben für vollen HH (mit Getöt.), red.HH.(ohne Getöt.) und Anzahl Kinder im HH. Darunter bei "%-Std.-Bedarf" die Prozentverteilung des Bedarfs an Arbeitsstunden der einzelnen FamMitgl. vornehmen und bei "Voller HH-Mitarbeitspflicht" die Mitarbeit der FamAngeh. prozentual bestimmen und einzugeben. Nun oben bei "Std.-Bedarf/Wo. voller HH" und "reduz.HH" die Stunden lt. Tabelle eingegeben. Bei Verwendung der Excel-Mischtabelle erleichtern Sie sich die Eingabe aller Werte, indem Sie dort einen HH-Typ auswählen und übernehmen(Beschreibung s.u.)
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Wollen Sie Tabellen aufrufen, um Tabellenwerte in die Berechnung zu übernehmen, geschieht dieses über das "Karteiblatt Tabellen". Hierin können Sie den passen Haushaltszuschnitt auswählen und die Zeile in der Tabelle anklicken.Klicken Sie jetzt auf "Tabellenwerte übernehmen". Prüfen Sie vorher das eingestellte Geschlecht der/des Getöteten/Verletzten und Hausfrau/Hausmann! Die TabWerte werden in den Eingabefeldern angereichert. Nun klicken Sie auf "Ergebnis".
Bei den anderen Tabellen wählen Sie zutreffende Tabellenzeilen aus und klicken die Zeile links an. Im Programmfenster werden die Zahlen dann zur manuellen Übernahme gezeigt und können anschl. weggeklickt werden.

bei allen:

Nun klicken Sie auf "Ergebnis" und die gelben Ergebnisfelder werden angereichert. Bei nachträglichen Eingabeänderungen ist jeweils wieder hier zu klicken. Der Ausdruck erfolgt über "Ausdruck/Verletzte...Ausdruck/Hinterbl." im Kopfzeilenmenue.

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Allgemeiner Programmteil - Erläuterung

Menue(Menueleiste) zurueck
Über die Menueleiste wechseln Sie zwischen der Programmanwendung und den hinterlegten Tabellen. Aufrufe, die erst nach Erfüllung bestimmter Bedingungen erlaubt sind, erscheinen vorher deaktiviert. Hier werden auch Ausdrucke gestartet.
  1. Ende
Haben Sie diesen Menuetitel angeklickt, folgt eine vorsorgliche Anfrage, ob beendet werden soll. Klicken Sie auf OK oder abbrechen, um fortzusetzen.
  1. Hilfe
Hier wird ein SubMenue aktiviert, das zu den Eingabefeldern und Schaltflächen oder Fragen Einzelaufrufe von Hilfetexten ermöglicht. Auch eine laufende Hilfstextanzeige ist möglich.
  1. Druck/Verl. - Druck/Hinterbl.
Der Programmausdruck des Berechnungsergebnisses erfolg über diese Befehlsflächen. Beachten Sie die weitere Ausdruckmöglichkeit im Submenue dieses Aufrufs über Excel, wenn auf Ihrem PC Excel installiert ist.
Nach vollst. Eingabe und Klicken auf Ergebnis, wird der Ausdruck aktiv und kann gestartet werden. Sie haben die Auswahl: normaler Ausdruck, Ausdruck mit Berechnungserläuterung oder Excel-Ausdruck in einem besonderen Formular. Letzteres können Sie auch als Excel-Datei speichern und später verwenden.
" "

  1. Rechner
Hier rufen Sie einen "Taschenrechner" auf.
  1. Datenspeicherung
Hier rufen Sie das Fenster der Speicherung auf. Einstellungen und Werteingaben lassen sich speichern und später neu aufrufen und verändern sowie neu speichern. Kliken Sie im Bild Programmsteuerung auf "Speicherung", können Sie gespeicherte Fälle wieder aufrufen und berechnen oder verändern. Aufgerufen werden gespeicherte Fälle in einer gezeigten Liste, die für jeden gespeicherten Anwender getrennt gezeigt wird, mit AZ und Speicherungsdatum.
  1. Währung EUR
Die Währung EUR ist nicht abänderbar und wird bei den Ergebnissen als Endung migedruckt.
  1. Schriftbild Zwischenablage
Sollten Sie beim Transfer über die Zwischenablage Schwierigkeiten mit dem Schriftbild haben, insbesondere mit der Formatierung, wobei die Spalten nicht ausgerichtet sind, sollten Sie im ZielProgrammdie Schrift ändern. Einzustellen ist eine Schrift ohne Proportionaleinstellung, am besten Courier New, Size 12.
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Verletzte
  1. Haftung
Einzugeben ist der Prozentsatz der Haftungsquote ohne %-Zeichen, ggf. mit Dezimalstelle. Es kann auch der Listenfeldwert angeklickt werden. Die Voreinstellung ist 100 %
  1. Haushaltstyp
Einzugeben ist die Ziffer des gewählten Haushaltstyps, wenn vorhanden. Die Eingabe bewirkt keine Programmeinstellungen und dient nur zum Typ-bezeichnen im Ergebnisausdruck, wenn Sie Tabellenwerte verwendet haben, die einem HH-Typ entsprechen. Der HH-Typ wurde in der Tabelle 8 von Schulz-Borck/Hofmann veröffentlicht. Die Voreinstellung ist 0
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  1. Lohn
Der Lohn ist in Euro, ggf mit Dezimalstellen für Cent einzugeben. Ausgewählt werden kann Stundenlohn oder Monatslohn.
Bei Monatslohn ist der Lohn für die mtl. Stunden im "reduzierten Haushalt", wie er zu fordern/ersetzen ist (brutto/netto). Das Programm errechnet hieraus den Stundenlohn, ausgehend von der Wochen-Stundeneingabe im Feld "StdBedarf reduz. HH". Wird bei Verletzten nur der "voller HH-StdBedarf" benötigt, setzt das Programm den Bedarf für den"redHH" mit dem des vollen HH gleich und errechnet den Monatslohn hieraus.
Wollen Sie die BAT-Entlohnung zugrunde legen, klicken Sie die Karteikarte "BAT-Tabelle" an.
BAT-Liste
  1. BAT-Liste
Es wird eine Liste von auszugsweisen BAT-Löhnen gezeigt, ohne die auf dem Fenster enthaltenen Eingabefelder. Wählen Sie die zutreffende BAT-Lohnstufe aus und den zeitlich entsprechenden Tarif durch Anklicken aus. Klicken Sie auf "ausgew.Stundenlohn in Berechnung übernehmen". Der in StdLohn umgerechnete BAT-Lohn wird ins Lohnfeld übernommen.
Der Lohn darf bei Verwendung des BAT nicht, wie verschiednetlich angenommen, auf die unfallbedingten Fehlstunden bezogen werden, weil sonst durch die Steuerprogression und andere lohnabhängige Besonderheiten bei geringen Fehlstunden die Entschädigung einem höheren Stundenlohn entspräche als bei mehr Fehlstunden. Die fiktive Abrechnung bewirkte sonst Ungleichbehandlung von schwerer geschädigten Familien.
Sie können die BAT-Tabelle erweitern, wenn neue Tarife vorliegen. Die Eingabe ist auf den Fenster beschrieben.
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  1. Stundenbedarf voller HH
Einzugeben ist der Wochen-Stundenbedarf für die Bewältigung der Arbeiten im vollen Haushalt. Bei Verletzten haben Sie die Möglichkeit, die Familienangeh. der verl. Person auszusparen und hier nur die Wochenstunden einzugeben, die von der verl. Person als Mitarbeit im Haushalt übernommen wurden und jetzt ausgefallen sind. Im Menuebild unten ist für diesen Fall die Voreinstellung für "voller HH % Mitarbeispflicht" aktiv zu belassen (betr. nur Verl.) Auf den Verl. entfallen dann 100 % Mitarbeitspflicht für die eingegebene Stundenzahl des vollen Haushalts.
Liegt bei Verl. ein Fall mit reduz. HH durch stat. Behandlung vor, ist die Eingabe wie nachfolgend beschrieben erforderlich. Die Mitarbeit der Angehörigen errechnet sich aus dem größeeren vollen HH, kürzt aber den reduzierten Bedarf des kleineren HH`s der in der Fam. bleibenden FamMitgl. Die vereinfachte Berechnung scheidet dann aus.
Bei Berechnung mit der gesamten Familie ist beim StdBedarf die von der ges. Familie geleistete Stundenzahl/Wo. einzugeben. Unten ist für diesen Fall die Einstellung für "voller HH % Mitarbeispflicht" auf "alle FamAngeh." umzustellen(anklicken) und daneben die Mitarbeit prozentual zu verteilen. Eingabefelder für Kinder sind aktiv, wenn die Kinderanzahl eingegeben ist.
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  1. Stundenbedarf reduzierter HH
Der hier eigegebene Stundenbedarf/Woche betrifft den Haushalt ohne die verunfallte Person, wenn getötet oder bei Verletzung, wenn stationär. Der Bedarf ist nicht um den Bruchteil des Wegfalls vom vollen HH zu reduzieren (bei 4PersHH red 3ersPHH nicht 3/4 vom vollen HH! Am besten zeigt die Tabelle 3 im Untermenue. Diese Tabelle hat nach Angabe des Verf nur für den Getötetenfall Gültigkeit. Die von RoPa-Soft erstellte Excel-Mischtabelle vereinigt die allgemeingültigen Werte der Tabellen 3 (HH-Abstufuung u. voll/redHH) und 4 (HHTyt u.Berfsabh.)
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  1. verletzt/getötet wurde..
Die Voreinstellung "Frau", ggf. durch Anklicken auf "Mann" wechseln. Die Einstellung ist für die Anwendung der Excelmischtabelle wichtig. Nach dem eingegebenen Geschlecht der verl./getöteten Person wird der Tabellenwert in die Eingabefelder übertragen.
  1. Intervallberechnung
Intervall Diese ist beim Programmstart nicht aktiviert. Wollen Sie von Monatsberechnung abweichende Zeiträume berechnen, klicken Sie auf Intervallberechnung "ja" (Häkchen). Nun klicken Sie jeweils das Datum von - bis an. Klicken Sie beendend auf "Zeitraum berechnen", um eine Intervall-Berechnung zu starten.
  1. Aktenzeichen
Sie haben die Möglichkeit, die Ausdrucke mit Ihrem und/oder dem AZ des BerechnungsEmpf. zu versehen und bei der Speicherung dieses als Archiv-AZ zu verwenden.

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HH-Schaden bei Verletzten

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Verletzte
  1. MdE lt. GA
Bei MdE lt. GA ist der Prozentsatz der Minderung der Erwerbsfähigkeit lt gutachterlicher Feststellung einzugeben (ohne %-Zeichen).
  1. MdE im HH
Bei MdE im HH die Minderung der Erwerbsfähigkeit einzugeben (ohne %-Zeichen), wie sie sich prozentual im Haushalt auswirkt. Wirkt sich eine allgemeine MdE im Haushalt stärker aus, erhöht sich der Prozentsatz, wirkt sie sich geringer als allgemein aus, reduziert sich der Prozentsatz, andernfalls bleibt er gleich wie im GA.
  1. voller - reduzierter HH
Bei Verletzten ist hier dann von "vollem Haushalt" auszugehen, wenn sich die/der Verletzte im Berechnungszeitraum im Haushalt befindet. Bei stationärer Behandlung liegt ein "reduzierter Haushalt" vor. Zutreffendes ist anzuklicken.
  1. Haushaltsgröße
Neben "voller/reduz.HH" ist die Anzahl der Personen im Haushalt für den "vollen HH" und den "reduz.HH" einzugeben (bei redHH 1 Person weniger als bei vHH), darunter die Anzahl der Kinder/Waisen. Verschiedene Eingabefelder werden nach diesen Zahlen aktiviert.
  1. Stundenbedarf betrifft..Verl./alleFamAngeh.
Sie bestimmen hier, ob der einzugebende Stundenbedarf nur die/den Verletzte(n) betrifft oder alle FamAngeh.. Bei Auswahl "alle" ist die Mitarbeit der FamAngeh. prozentual zu bestimmen und links davon einzugeben. Hiervon abhängig werden nun oben bei "Std.-Bedarf/Wo. voller HH" und ggf. "reduz.HH" die Stunden lt. Tabelle eingegeben. Bei Auswahl "alle" ist der Bedarf für die ges. Familie, sonst nur die ausgefallene Arbeitsleistung der/des Verl. als Bedarf, nicht der eigene Bedarf der/des Verl.!Für diesen Fall sind die Verteilungs-% voreingestellt auf 100% /0%. Besonders bei reduz. Haushalt sollte auch bei Verletzten mit "alle FamAng." gerechnet werden, um Fehler zu vermeiden, weil die Stundeneingabe sonst sehr schwierig ist.
  1. voller HH - Verteilung % Mitarbeitspflicht
Ist Stundenbedarf betrifft..Verl./alleFamAngeh. auf "alle" eingestellt, wird hier mit Prozentzahlen ohne%-Zeichen die Mitarbeit der Familienangehörigen im Haushalt bestimmt oder von Tabellen übernommen. Bei Verletztenfällen ist zu beachten, dass es nicht auf die Mitarbeitspflicht sondern auf die tatsächliche Mitarbeit ankommt, während bei Hinterbliebenenfällen auf die Mitarbeitspflicht abzustellen ist. Beachten Sie die Rechtsprechung, inwieweit es sich auswirkt, wenn Mitarbeitspflicht und tats. Mitarbeit divergieren.
  1. Ergebnis/Zwischenablage/HH-Übernahme
Haben Sie die Programmsteuerung vorgenommen und alle erorderlichen Werte eingegeben, klicken Sie auf "Ergebnis". Haben Sie Eingaben übersehen, erscheint ein Fehlerhinweis. Sonst werden die Ergebnisfelder (gelb) angereichert. Ändern Sie anschließend Werte oder Einstellungen, klicken Sie hinterher wieder auf "Ergebnis". Nun ist die Möglichkeit gegeben, einen Ergebnis-Ausdruck zu starten. Nach Änderungen ist immer der Ausdruck deaktiviert, bis auf "Ergebnis" geklickt ist. Nach "Ergebnis" erscheint darunter eine Schaltfläche "in Zwischenablage übernehmen" . Klicken Sie hier, wird das Ergebnis von WINDOWS zwischengespeichert und kann in eine Textverarbeitung übernommen werden. Achten Sie im Ziel-Textprogramm auf die Einstellung der Schrift "Courier New", damit die Ergebnisse in Spalten formatiert bleiben.
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HH-Schaden bei Getöteten

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Getötete
  1. MdE im HH
wird vom Programm mit dem Wert 100 vorgegeben und ist nicht abänderbar.
  1. Haushaltsgröße
Neben "voller/reduz.HH" ist die Anzahl der Personen im Haushalt für den "vollen HH" und den "reduz.HH" einzugeben (bei redHH 1 Person weniger als bei vHH), darunter die Anzahl der Kinder/Waisen. Verschiedene Eingabefelder werden nach diesen Zahlen aktiviert.
  1. voller HH - Verteilung % Mitarbeitspflicht
Hier wird mit Prozentzahlen ohne%-Zeichen die Mitarbeit der Familienangehörigen im nicht reduzierten (vollen) Haushalt bestimmt oder von Tabellen übernommen. Bei Hinterbliebenenfällen ist zu beachten, dass es nicht auf die tatsächliche Mitarbeit ankommt sondern auf den Umfang der Mitarbeitspflicht, während bei Verletztenfällen auf die tatsächliche Mitarbeit abzustellen ist. Beachten Sie die Rechtsprechung, inwieweit es sich auswirkt, wenn Mitarbeitspflicht und tats. Mitarbeit divergieren. Sind benötigte Eingabefelder deaktiviert, trifft die Voreinstellung der Personenzahlen nicht zu.
  1. voller HH - Verteilung % Std.-Bedarf
Hier wird mit Prozentzahlen ohne%-Zeichen der Stundenbedarf der Familienangehörigen an den Arbeitsleistungen im nicht reduzierten (vollen) Haushalt bestimmt oder von Tabellen übernommen.
Sind benötigte Eingabefelder deaktiviert, trifft die Voreinstellung der Personenzahlen nicht zu. Damit wird der Anspruch den Hinterbl. zugeordnet und die Mitarbeitspflicht gegegerechnet.
  1. Berechnungsweg: Verhältnisverteilung/wie Barunterhalt
Unter "Hilfe" im Kopfzeilenmenue sind zwei Berechnungsbeispiele aufrufbar. Das erste Beispiel enthält die Verhältnisverteilung nach Abzug der Mitarbeitspflichtanteile. Dieser Weg führt insbesondere bei hohen Hinterbliebenen-Hauhaltspflichten dazu, dass die durch den Tod des Ehepartners freigewordene Arbeitsleistung auf den Bedarf der Kinder angerechnet wird und deren Anspruch gegen den Schädiger schmälert. Wendet sich der hinterbl. Ehepartner einem neuenLebensgef. zu und erbringt die freigewordene Arbeitsleistung diesem, führt diese Berechnungsart für die Waisen zu keinem befriedigendem Ergebnis mehr. Der Rechtfertigungsgrund des Vorteilsausgleiches könnte nicht mehr kürzend greifen. Zumindest für solche Fälle und die der Wiederverheiratung muß m.E. deshalb der zweite Berechnungsweg gewählt werden. Hiernach entspricht die Anspruchsverteilung der Rechtsprechung des BGH zu § 844,2 BGB (VersR 83,726). Der Rechenweg berücksichtigt die Einzelgläubigerschaft nicht nur bei der Endverteilung. Solange die/der Witwe(r) keinen neuen Lebensgef. hat, wird sie/er den Kindern die freigewordene Arbeitsleistung zur Vfg. stellen und hat Anspr. auf Lohn, für den der Schädiger den Kindern Schadenersatz zu zahlen hat. Der zweite BerWeg. hat zur Folge, dass beim hinterbl. Ehepartner dieser Lohn als zusätzliches Einkommen nach dem Unfall auf den Barunterhalt anzurechnen ist. Aus vereinfachungsgründen ist eshalb der Berechnungsweg1 bei Fällen ohne neuen Lebenspartner, der Weg 2 dann zu wählen, wenn nur noch die Waisen Ansprüche geltend machen. Die Werte für die/den Witwer bleiben in der Berechnung enthalten, das Ergebnis für die/den Witwer entfällt hierbei. Sie verwenden nur das Waisenergebnis.

Hinweis: Keine Rechtsberatung. Die Erläuterung dient nur zur Erklärung der Programmanwendung mit den beiden Berechnungsmöglichkeiten.
  1. Ergebnis/Zwischenablage/mtl. Erg. in UH übern.
Haben Sie die Programmsteuerung vorgenommen und alle erorderlichen Werte eingegeben, klicken Sie auf "Ergebnis". Haben Sie Eingaben übersehen, erscheint ein Fehlerhinweis. Sonst werden die Ergebnisfelder (gelb) angereichert. Ändern Sie anschließend Werte oder Einstellungen, klicken Sie hinterher wieder auf "Ergebnis". Nun ist die Möglichkeit gegeben, einen Ergebnis-Ausdruck zu starten. Nach Änderungen ist immer der Ausdruck deaktiviert, bis auf "Ergebnis" geklickt ist. Nach "Ergebnis" erscheint darunter eine Schaltfläche "in Zwischenablage übernehmen" und eine weitere Schaltfläche "mtl. Erg. in UH übern.". Klicken Sie hier, wird das Ergebnis von WINDOWS zwischengespeichert und kann in eine Textverarbeitung oder in das Unterhaltsschaden-Berechnungsprogramm übernommen werden (nicht bin beide zusammen, ggf. beide Zwischenschritte einzeln jeweils mit "Berechnung" beginnen). Achten Sie im Ziel-Textprogramm auf die Einstellung der Schrift "Courier New", damit die Ergebnisse in Spalten formatiert bleiben.
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Tabellen-Erläuterung



Für die Verwendung der im Programm aufrufbaren Tabellen ist für den Anwender Voraussetzung, dass er zuvor das Tabellenwerk von Schulz-Borck/Hofmann "Schadenersatz bei Ausfall von Hausfrauen und Müttern im Haushalt", erworben hat. Mit dem Kauf des Programmes unterwirft sich der Anwender dieser Verpflichtung und stellt den Autor des Programmes von Verpflichtungen gegenüber den Autoren des Tabellenwerkes für den Fall frei, dass der Anwender gegen diese Bedingung verstößt. zurueck

HH-Mischtabellen-Anwendung


Tabellen-Beispiel

Die von RoPa-Soft erstellte neue HH-Mischtabelle vereinigt die allgemeingültigen Werte der Tabellen HH-Abstufuung u. voll/redHH und HHTyp u.Berufsabh. Die Tabelle ermöglicht die erleichterte Übernahme der Tabellenwerte in die Programm-Eingabefelder.
Erweiterte Hauhaltstypenbeschreibung:
Arbeitzeitaufwand im vollen Hauhalt in Std./Wo.
Verteilung der Arbeit auf die einzelnen Familienmitglieder
.....mit Std.-Leistung und Prozentsatz-Anteil
Arbeitzeitaufwand im reduzierten Hauhalt in Std./Wo.
.....variable Prozentsatzeingabe für den red. HH.
.....Prozente müssen zusammen 100 Prozent ergeben!!!
Damit ist bei Anpassung an den Fall eine erleichterte Neuberechnung möglich.

Die Tabellenwerte entsprechen den Tabellen 1 und 8 der Veröffentlichung "Schadenersatz bei Ausfall von Hausfrauen und Müttern im Haushalt", 6. Auflage, VVW Karlsruhe, ISBN 3-88487-894-8. Diese durch Erhebung ermittelten Standardwerte für Haushaltstypen (Tabelle 8) und für Haushaltsanspruchsstufen (Tabelle 1) bedürfen für die Erzielung eines Berechnungsergebnisses der Tabellenverbindung. Die jeweils fehlenden Tabellenaussagen wie unterschiedliche HH-Typ-Werte für Anspruchsstufen und umgekehrt Anspruchsstufenwerte für alle HH-Typen wurden abgeleitet aus den vorhandenen Abstufungen der beiden Tabellen und sind damit ebenfalls ausreichend repräsentativ.

Jeder HH-Typ hat damit eine Einordnung in vier Anspruchsstufen bzw. für jede Anspruchsstufe entstanden damit alle HH-Typ-Tabellenwerte mit Mitarbeits-Verteilungswerten.
Die sich bei Unterhaltsanspruchs-Fällen nach § 844,2 BGB ergebende Schwierigkeit, Haushaltstypen mit Anspruchsstufen zu verbinden, wurde durch die Bildung der Verhältniswerte für Voller -/reduzierter HH in allen HH-Typen ebenfalls ausgeräumt. Es liegt in der Natur des Neuen, dass die Rechtsprechung die Sch-B/H-Tabellen kennt und bei Fehlen von abweichenden Voraussetzungen diese zugrunde legt. Für diese neue Tabelle mit Ergänzungswerten liegt noch keine Entscheidung vor.


Anwendung:
Wählen Sie nach dem Programmstart den Modus Verl. oder Hinterbl. aus. Bestimmen Sie das Geschlecht, nehmen Sie die Programmeinstellungen gem. vorstehender Erläuterung vor und geben Sie Hftg. und Std.Lohn ein.
Nun klicken Sie in der Karteizeile auf "HH-Tabelle ...". Wählen Sie die Tabelle für "berufstätige Hausfrau" oder "nicht berufstätige Hausfrau". Suchen Sie in der Auflistung einen passenden Haushalt aus und klicken diesen an. Kehren Sie dann über die Karteireiter zu "Hinterbliebene" zurück. Im HH-Programm klicken Sie jetzt auf "HH-Tabellenauswahl übernehmen". Die Eingabefelder sind damit angereichert und Sie können auf "Ergebnis" klicken. Wollen Sie die Tabellenauswahl jetzt ändern, wird der Weg wiederholt, die neue HH-Zeile gewählt, im HH-Programm Vorgehen wie vorher.


Beachten Sie, dass die Tabellen-Bedarfs-%-Sätze eine Anspruchsverteilung des Hinterbliebenenbedarfs ohne die getötete Person darstellen, während im Programm bei Berechnung wie BGH-Barunterhalt der Hinterbliebenenbedarf mit dem Bedarfssatz für die getötete Person ermittelt wird. Über den Ergebniswerten sehen Sie die Verteilungsumrechnung (mit/ohne). Wenn Sie die Anspruchsverteilung ändern wollen, weil ein Sonderfall vorliegt, der sich nicht mit den Tabellenwerten deckt, können Sie die Werte abändern, wobei sich hier die Summe 100 für die Hinterbliebenen ergeben muß. Verwenden Sie in diesem Fall die manuelle Berechnung.



  1. Tabelle 4 HH-Std.-Bedarf Typ-abhängig
Arbeitszeitaufwand im Haushalt in Std./Wo. insgesamt und seine Verteilung auf die Haushaltspersonen absolut und in v.H., untergliedert nach Erwerbstätigkeit ja/nein und Haushaltszuschnitt (haushaltstypen). Nach Angaben der Tabellenersteller hat diese Tab. für die Ermittlung von HH-Schäden von Verletzten Gültigkeit. Beachten Sie, dass die enthaltenen Werte den Stundenbedarf der verl. Hausfrau für die auf sie entfallenden Tätigkeiten darstellen, ebenso die der Familienangehörigen. Fällt das Mitglied unfallbed. aus, ist man geneigt, den Ausfall mit dem Tabellenwert gleichzusetzen oder bei MdE prozentual abzuleiten und mit dem StdLohn zu entschädigen. Die Tab. gibt den tats. Zeitaufwand wieder, bei älteren Beispielspersonen also einen längeren Zeitaufwand als bei jüngeren für das gleiche Arbeitspensum, am besten ersichtlich beim 1PHH unterschiedlichen Alters. Die zu entlohnende Hilfe ist aber bei beiden lohnabhängig gleich, braucht also nicht ungleich lange für gleiche Arbeiten. Eine kritische bzw. anpassende Bedarfsbewertung lt. Tabelle ist angezeigt.
Der Stundenbedarf für den reduzierten Haushalt ist in der Tabelle nicht enthalten und muß bewertet werden. Geben Sie die Zahl im unteren grünen Feld ein, ebenso die erforderliche prozentuale Bedarfs-Verteilung. Nach der Eingabe ist die zutreffende Tabellenzeile nochmals anzuklicken, um die Eingaben zuzuordnen. Mit einem Doppelklick auf die Zeile werden die Zeilenwerte in die Eingabefelder der Verl.-/Hinterbl.-Berechnung übernommen.
Std-Bedarf redHH ist zu bewerten, wenn Hausfrau getötet/nicht im HH:


Bei Verletzungsfällen:
wenn StdBedarf nur Verletzte betrifft (angeklickt), ist Mitarbeit =100 % vorgegeben
Stundenbedarf/voller HH darf dann nur der Betrag sein, welcher für die/den Verletzten in der Tabelle gezeigt wird.
Beim Tabellenanklick wird auf alle Familienangehörige umgestellt und der Gesamt-Bedarf auf alle verteilt, um Eingabefehler zu vermeiden.


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  1. Tabelle 3 StdBedarf HH-Stufen, voller/reduz.HH
Arbeitszeitaufwand im Haushalt in Std./Wo. insgesamt für den vollen Haushalt einschl. getöteter Person und jeweils für der um die getötete Person reduzierten Haushalt, unterschieden in vier HH-Anspruchsstufen je nach HH-Zuschnitt von einfach bis gehoben. Eine Unterscheidung nach HH-Typen wie bei verletzten Personen findet nicht statt. Tatsächlich findet aber bei unterschiedlichen HH-Typen auch für Fälle der Tötung eine Unterscheidung hiernach statt. Klicken Sie die zutreffende Zahl/Zeile an.
Die Tabellenübernahme ist nicht durch Anklicken möglich, weil einige Werte für die Berechnung fehlen. In der Karte-HH-Tabelle finden Sie diese Tabellen-Varianten um die fehlenden Werte (von anderen Tabellen abgeleitet) angereichert zur Anwendung.


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  1. Tabelle 2 MdE-%SAtz-HH. verl.abh.,Typ-Unterscheidung
Diese Werte sind bei Verletzten verwendbar, wenn eine einstufbare Verletzung vorliegt und der HH-Typ bekannt ist. Doppel-Klicken Sie das zutreffende Feld an, nicht die ganze Zeile. Nach Rückkehr zum Haupmenue ist das (MdE im HH)- Feld mit dem Werten anzureichern, welche über den Eingabefeldern notiert ist. Das Feld (MdE lt. GA) ist noch zu ergänzen.


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  1. Tabelle 1 MdE-GA/MdE-HH
Diese Werte sind bei Verletzten verwendbar, wenn eine einstufbare Verletzung vorliegt. Der HH-Typ wird nicht unterschieden. MdE lt. GA und MdE im HH müssen manuell übertragen werden, weil wegen der teilweise als Bandbreite dargestellten Bewertung eine fehlerfreie Übertragung im Programm nicht möglich ist.
.

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manuelle Ermittlung der Arbeitszeit und Verteilung

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Dieses Berechnungsfenster ist gedacht, um Ihnen die Fallbeurteilung zu erleichtern. Alle Tabellenansätze werden einzeln dargestellt und lassen sich für einen aussagekräftigen Berechnungsausdruck um spezifische Angaben ergänzen. Der gesamte Haushaltszuschnitt ist darstellbar, wenn alle Eingaben erledigt werden, soweit nicht schon von der Taballe abgeleitet.
Wählen Sie in einer der beiden (Hausfrau nicht berufst. oder berufstätig) HH-Tabellen den zutreffenden HH-Zuschnitt durch Anklicken aus und rufen Sie dann die Karteikarte manuelle Ermittlung .. auf. Klicken Sie hier auf die Schaltfläche Tabellenauswahl übernehmen. Die Felder werden entsprechend dem gewählten HH-Zuschnitt angereichert und damit verständlicher. In der darunter gezeigten Tabelle sind die beiden Tabellen vereinigt und es kann die auch hier gezeigte Tabellenauswahl geändert und über die vorgen. Schaltfläche erneut aufgerufen werden.

Jetzt können Sie die Tabellenwerte verändern und das hieraus resultierende neue Berechnungsergebnis darstellen. Verwenden Sie nach Änderungen die Schaltfläche Ergebnis mit veränderter Verteilung.
Wenn Sie mit der Verteilung entsprechend der BGH-Berechnung für Barunterhaltsverteilung rechnen wollen, können Sie dieses Berechnungsfenster nicht verwenden.
Wollen Sie die veränderte Prämisse in Ihre Berechnung bei Verl./Hinterbl. übernehmen, klicken Sie auf Einstellungen ... übernehmen und kehren über die Karteikartenreiter zurück.


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manuelle Ermittlung der MdE und Verteilung der Behinderung

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Die medizinisch beurteilte abstrakte MdE eine(r/s) Verletzten lt. med. GA bedarf für die Beurteilung des Haushaltsführungsschadens einer Anpassung, inwieweit die medizinische Behinderung sich bei den einzelnen Haushaltstätigkeiten auswirkt. Schulz-Borck haben in einer Tabelle für verschiedene Haushaltstypen %-Verteilungen der gesamten HH-Arbeiten auf einzelne Tätigkeiten vorgenommen, die allgemeingültig sein sollen. Weiterhin haben sie für bestimmte Verletzungsmuster die Einschränkungen wegen des Gesundheitsschadens bei den einzelnen Tätigkeiten bewertet und hieraus MdE-Beispiele gebildet.

Sie haben die Möglichkeit, mit diesem Programm von den Beispielen abzuweichen und die Einschränkungen im konkreten Fall darzustellen und hieraus die HH-spezifische MdE abzuleiten. Das Ergebnis ist ausdruckbar, um damit Prämissen für Anspruchsgrundlagen festzuhalten.


Wichtig: Beginnen Sie damit, in der hinterlegten Schulz-Borck-Tabelle HH-Behi. MdE-abh. ein annähernd passendes Verletzungsmuster auszuwählen, hier anschließend den HH-Typ anklicken. Sie können den HH-Typ vorher in einer weiteren Tabelle mit Ihrem Fall vergleichen und bestimmen. Nach dem Anklicken einer MdE-Zahl in der Ver.-Reihe und Typ-Spalte kehren Sie zu diesem Fenster zurück.

Bevor Sie hier in der unteren Tabelle auswählen, ist es wichtig, zuvor zu bestimmen und anzuklicken, wer wurde verletzt (Frau/Mann),wer berufstätig (Mann/Frau oder beide)Häkchen setzen, wer führte den HH überwiegend, war also Hausfrau, -mann. (Frau/Mann). Erst jetzt wählen Sie in der unteren Tabelle Ihren vergleichbaren HH-Zuschnitt aus. Beachten Sie, HH-Beschreibung (Größe), HH-Typ, HH-Anspruchsstufe. Ziehen Sie den unteren Laufbalken nach rechts, um zu sehen, ob Hausfrau/-mann im Tabellenfall berufstätig ist. Die untere Tabellenhälfte enthält die Berufstätigkeit, die obere keine Berufstätigkeit.

Haben Sie nun die passende Zeile angeklickt, werden alle Wertfelder angereichert. Haben Sie nachträglich etwas zu den Vorausangaben geändert, klicken Sie nochmals auf die Tabellenzeile, um die Tabellenwerte der Änderung entsprechend berichtigt einzulesen. Führte der Ehemann z.B. den HH und die Ehefrau war berufstätig, ist er der Hausmann mit den Werten der (Frau) in der Tabelle und auf die Ehefrau entfällt die Mithilfe des Mannes in der Tabelle, also der Mann anzuklicken als "führte den HH".
Die Tabellenwerte werden also nach diesen Einstellungen den Feldern zugeordnet und müssen bei nachträglichen Einstellungsänderungen neu durch Tabellenanklick zugewiesen werden.


Diese Felder zeigen die in den Schulz-Borck/Hofmann-Tabellen hinterlegten Verteilungen. Die gesamten erforderlichen Arbeiten im Haushalt gliedern sich in Einzeltätigkeitsgruppen, welche jeweils Prozentanteil vom Ganzen ausmachen.
Die erste Spalte zeigt die Arbeitsstunden/Woche je Gruppe und unten die Wochen-Stunden-Summe.
Die zweite Spalte zeigt die Prozentsätze der Gruppen, zusammen also 100% Arbeit.
In der dritten (grünen) Spalte sind die %-Sätze wiederholt und können an Ihren Fall angepasst werden, wenn eine andere Verteilung als die Vorgabe gewünscht wird, weil gegeben.
In der vierten Spalte sind die verteilten Arbeitsstunden de(r/s)verletzten Hausfrau/Hausmannes auf der Grundlage der %-Vorgabe enthalten, ändern sich durch Ihre manuelle %-Anpassung nach Aktivierung der Veraenderung und der MdE-Berechnung. Die %-Sätze in den grünen Feldern bilden die Berechnungsbasis für die Stundenverteilungs- Berechnung und die MdE-Ermittlung.
Um die MdE berechnen zu können, benötigt das Programm die Eingaben in der Spalte 6 (grün), deren Werte vom Tabellen-Verletzungsfall vorgegeben und in Spalte 7 optisch wiederholt sind. Die Einzelwerte bedeuten die prozentuale Beeinträchtigung der/des Verletzten in dieser Einzeltätigkeitsgruppe, also z.B. beim Wert 20 = 20%. Wurde in der Spalte 3 (grün) z.B. für Nahrung bereiten 24 % eingegeben statt 14 %, hier statt 20 neu 40 % eingegeben, bewirkt diese Aenderung einen MdE-Anteil für dies Tätigkeitsgruppe von 9,6 % statt 2,8 %.
Wollen Sie die Vorgabe von 20% auf 40 % Beeinträchtigung erhöhen, führt dies zu einer MdE-Anteil-Erhoehung von 50% des Ursprungswertes. Wenn z.B. der %-Anteil Nahrungszubereitung von 14 auf 24 % der gesamt-HH-Tätigkeit erhöht würde, wirkt sich dies auf die Verletzten-Mitarbeitsstunden aus von 5,34 auf 9,16 Std./wo.-Anteil von 38,2 Std. im Beispielbild, ebenfalls auch auf die Teil-MdE.
Nach Anpassung aller Arbeitsgruppen klicken Sie auf "Veränderung grünes Feld aktiv" und erhalten die Berichtigungen der einzelnen MdE-Teilwerte und darunter die Gesamt-MdE im Haushalt in der 5., Orange-Spalte.
Die grünen Felder zeigen die tabellarische Beeinträchtigung bei den Einzelbereichen im HH. Sie können jetzt diese %-Sätze anpassen und damit die MdE als Ergebnis berichtigen. Die Grundeinstellungen des HH, die Stundenwerte usw. lassen sich hier nicht ändern. Haben Sie die MdE im HH neu ermittelt, können Sie im Fenster manuelle Ermittlung der ArbZt u. Vert. im HH auch diese Grundlagen manuell bewerten, dann Ihre MdE-Berichtigung dort einsetzen.
Die MdE und die Tabelleneinstellungen können mit Klick auf "Werte in Verletztenberechnung übernehmen" überführt werden. Ein Ausdruck der Berechnungsansätze und des Ergebnisses ist möglich über Menueleiste "Ausdruck manuelle Berechnung".


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