Schnelleinstieg
Allgemeine Programm- einstellungen
Erläuterung der Eingaben/..Ergebnisse
temporäre Leibrente
Leibrente (bis LE)
Zeitrente
Witwe(n/r)rente
Waisenrente
Lebenserwartungg
Sterbetafel und Ratenanzahl
Faktoren für anschließende Zeitabschnitte
Ergebnisausdruck

Hilfe zum Programm Kapitalisierungsfaktoren
(Version kf2017v64)

Kapitalisierungsfaktoren für Renten nach Tod eines Ehepartners oder Elternteils.

Kapitalisierungsfaktoren für Zeitrenten ohne Sterberisiko, für Zeitrenten mit Sterberisiko (temporär), für lebenslange Renten.

Ermittlung der Lebenserwartung.


Das Programm besteht aus dem Hauptfenster, der Kopfmenueleiste und der Programmsteuerung über die Karteileiste und der Dateneingabe in den einzelnen Aufrufseiten (Karteikartenaufruf). Kopfzeilenmenue: Die unterschiedlichen Sterbetafeln des Statistischen Bundesamtes Wiesbaden können bei den Berechnungen zugrunde gelegt werden.
Auch diese Hilfe wird hier aufgerufen. Über die Karteileiste rufen Sie die unterschiedlichen Faktorberechnungen auf. Auch den jeweiligen Ratenzahlungsplan für einzelne Berechnungen erhalten Sie hierüber.
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KF-Programmanwendung - Schnelleinstieg


Nach dem Programmstart gelangen Sie in das Programmfenster. Die erste Aufgabe besteht darin, in der Karteiauswahl die Sterbetafelauswahl über "Sterbetafel ändern" aufzurufen und für die Berechnung die gewünschte Sterbetafel auszuwählen (allgemein die neueste), falls die voreingestellte, in der Kopfzeile gezeigte, nicht zutrifft. Anschließend Rückkehr zur auszuwählenden Faktorart (zutreffende Rentenart wählen und anklicken). Je nach Erfordernis für die Rente sind Laufzeit/Jahre, Rentenhöhe/Jahr oder mtl., zukünftige jährliche Rentenerhöhungen in %, der Zinsfuß in %, das Alter des Rentenbeziehers oder Geburtstag, das Geschlecht, eventl. vergangene Zeit seit Unfall, Alter des Verst. bei Waisen einzugeben. Es besteht eine Eingabehilfe. Einzugeben sind immer Werte in alle gezeigten Eingabefelder, deren Anzahl je nach Rentenauswahl verschieden ist. Programmanfragen bei Feldern, die auch mit Null-Werten belegt werden können, sind zu beantworten. Anschl. ist auf "Ergebnis" zu klicken. Es wird ein Ergebnisfenster gezeigt mit dem Kapitalisierungsfaktor und den dazu gehörenden Daten. Ein Ausdruck ist möglich über Kopfzeilenmenue, ggf. auch mit einem Ratenplan, der aufzeigt, wie sich die dem Faktor zugrunde liegende Rente bei eingerechneten Verteuerungen entwickelt. Zu allen Eingabefeldern finden Sie in dieser Hilfe Erläuterungen.
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Allgemeiner Programmteil - Erläuterung

Menueleiste (Menueleiste) zurueck
Über die Menueleiste beenden Sie, rufen Sie Hilfebilder auf, wechseln Sie zwischen der Programmanwendung und den hinterlegten Sterbetafeln, ändern Sie die Anzahl der Jahresraten der Rente, bestimmen Sie die Rentenart, gelangen zum Ergebnis, zur Druckereinstellung und rufen den Taschenrechner auf. Aufrufe, die erst nach Erfüllung bestimmter Bedingungen erlaubt sind, erscheinen vorher deaktiviert.
  1. Ende
Haben Sie diesen Menuetitel angeklickt, folgt eine vorsorgliche Anfrage, ob beendet werden soll. Klicken Sie auf OK oder abbrechen, um fortzusetzen.
  1. Hilfe
  2. Hier wird die RoPa-Soft-Hilfe aktiviert, die zu den Eingabefeldern und Schaltflächen Hilfetexte ermöglicht.
  3. Heirats-/Sterbetafeln ändern/Ratenanzahl .ändern..
Sterbetafelauswahl
Hier rufen Sie das Fenster mit der Sterbetafelübersicht auf.

Grundlage für alle Faktorenberechnungen, soweit diese von der Lebenserwartung bzw. von Versterberidiken abhängig sind, stellen die vom Statistischen Bundesamt Wiesbaden herausgegebenen Sterbetafeln dar. In bestimmten Zeitabständen werden neue Sterbetafeln erstellt und herausgegeben. Diese sind im Programm integriert. Das Programm entnimmt für die Berechnung die erforderlichen Werte der Tafel, die in der Menueleiste gezeigt wird. Wollen Sie eine andere Tafel der Berechnung zugrunde legen oder die Anzahl der jährlichen Rentenraten ändern, klicken Sie auf das Wort "ändern". Das Programm wechselt in das Untermenue "Ändern der Sterbetafel/Witwenheiratstafel/Raten/Jahr".
In diesem Bild klicken Sie auf die zu ändernde Zeile, sodass eine Dateienauswahl gezeigt wird. Wählen Sie aus und klicken Sie diese Zeile an. Gleiches geschieht mit der Ratenanzahl. Die Neueinstellung bleibt auch beim Programm-Neustart erhalten, bis wieder eine Änderung erfolgt.
Die Rentenkapitalisierung erfolgt auf der Basis vorschüssiger Rentenzahlung. Nachschüssige Zahlung ist nicht einstellbar. Die Unterschiede sind gering (s.nachfolgend). Für die Zinsberechnung ist aber die Anzahl der jährlichen Rentenunterteilung wichtig. Im wesentlichen kommen jährliche(1), monatliche(12) und Quartalszahlung(4) infrage. Bei nachschüssiger Zahlung wären für 1 Jahr bei (1), 1 Monat bei (12) oder 3 Monate bei (4) die Zinsen für diesen Zeitraum die Zinsen auf den errechneten Kapitalbetrag zu errechnen und abzuziehen.

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Rentenartauswahl

Rentenart

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Lebenserwartungg
Zeitrente
temporäre Leibrente
Leibrente (bis LE)
Witwe(n/r)rente
Waisenrente




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  • Erläuterung der Eingaben


    1. Geschlecht
    Bei den Rentenarten, deren Laufzeit oder Anspruchsberechtigung vom Erleben des gesamten Zeitraumes abhängig ist, wird das Sterberisiko in die Faktorenberechnung mit einbezogen. Hierzu ist es notwendig, die zutreffende Sterbetafel für das Geschlecht zu aktivieren, das betroffen ist. Gleiches gilt für die Lebenserwartung. Auch Laufzeiten sind hiervon betroffen. Klicken Sie das jeweilige Geschlecht an, dass der schwarze Punkt im zutreffenden Optionsfeld sichtbar ist.
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    1. Alter des Rentenbeziehers
    Auch hier ist die genaue Eingabe für die Ergebnisse von Bedeutung. Sowohl hiervon abhängige Lebenserwartungswerte als auch Sterbewahrscheinlichkeitswerte oder Laufzeiten können betroffen sein und erfordern zutreffende Altersangaben. Die Altersangabe erfolgt in vollen Jahren. Bei einem Alter X + < 7 Monaten bleinbt das X-Alter, ab X + > 6 Monate wird das Alter aufgerundet auf X + 1. Die Sterbetafeln unterscheiden nur nach vollen Jahren. Das Alter kann über eine Liste mit Bildlaufleiste angeklickt werden oder ist über die Tastatur einzugeben. Bei Waisenrenten ist das Alter mit Dezimalstellen einzugeben (je Monat 0,0833), weil aus dem Alter und dem Endalter der Waise bei Rentenende die Laufzeit ermittelt wird.
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    1. Rentenhöhe
    Geben Sie dieHöhe der Jahresrente ein, erhalten Sie bei allen Berechnungen neben dem Kapitalisierungsfaktor auch den hieraus resultierenden Kapitalabfindungsbetrag. Ohne Betragseingabe rechnet das Programm mit dem Wert 1 EURO und gibt die Abfindung gleich dem Faktor vor. Die Werteingabe erfolgt über die Tastatur im Eingabefeld mit EURO und Cent, in Ziffern getrennt durch Komma oder Punkt ohne Währeungsangabe, z.B.: 12345,67 oder 12345.67
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    1. zukünftige Rentenerhöhungen
    Mit dem Anklicken des von Ihnen gewünschten Prozentsatzes erreichen Sie, dass die Jahresrente (Feld Rentenhöhe) während der Laufzeit der Rente jährlich um diesen Prozentsatz erhöht wird. Diese Einrechnung der Teuerung ist bei der Ermittlung des Kapitalisierungsfaktors genauer als die bei der KF-Tabellenanwendung übliche Reduzierung des Zinsfußes um den Teuerungs-Prozentsatz. Die Sterbewahrscheinlichkeit wird mit dem %-Satz der zeitlich zutreffenden Rentenhöhe zugeordnet. Bei beiden Berechnungsarten ergeben sich oft erhebliche Unterschiede, wie Vergleichsberechnungen zeigen (z.B.: TZ 2% ZF 5% statt TZ 0 % ZF 3 %). Testen Sie bei längeren Laufzeiten mit Teuerungsabsicht die Ergebnisunterschiede. Der mögliche Eingabewert liegt zwischen 0 und 9,5 %.
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    1. Zinsfuss für Kapitalverzinsung
    Mit dem hier eingegebenen Wert wird bei der Kapitalisierungsberechnung das als Entschädigung zu zahlende Kapital verzinst. Die Zinsen werden dem Kapital zugeschlagen im Sinne einer Zinseszinsberechnung; außerdem erfolgt jährlich die Hinzurechnung der unterjährigen Zinsen für die im Auszahlungsjahr nur unterjährig verzinsbaren Rentenbeträge.
    Das Programm ermögflicht die Teuerungseinrechnung, sodass es nicht erforderlich ist, den Zinsfuss um den Teuerungs-%Satz zu kürzen. Der mögliche Eingabewert liegt zwischen 0 und 9,5 %.
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    1. Laufzeit der Rente
    Die Laufzeit der Rente ist in Jahren, ggf. mit Dezimalstellen einzugeben. Beachten Sie, dass je Monat unterjähriger Laufzeit 0,0833 einzurechnen sind, für 10 Jahre und 5 Monate also 10,42 als Laufzeit. Die Laufzeit emntspricht der Dauer, für die im Erlebensfall die Rente zu zahlen wäre. Soweit sich die Laufzeit aus der Lebenserwartung Dritter ergibt, erfolgt die Berechnung durch das programm, ein Eingabefeld wird dann nicht gezeigt. Bei Waisenrenten sind Altersangaben erforderliuch, aus denen das programm die Laufzeit ermittelt.
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    1. Endalter der Waise
    Bei Waisenrenten wird die Laufzeit über die erforderlichen Eingaben des Alters der Waise zu Beginn (Alter des Rentenbeziehers heute) und "Endalter nach Laufzeit" ermittelt. Das Programm gibt die Differenz als Laufzeit vor. Das Endalter ist in vollen Jahren einzugeben. Das Alter bei Rentenbeginn ist mit Dezimalstellen einzugeben (je Monat 0,0833), weil aus dem Alter und dem Endalter der Waise bei Rentenende die Laufzeit ermittelt wird.
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    1. Alter Verstorbene(r)/Alter Ehegatte
    Für Witwe(n/r)-und Waisenrenten werden hier Angaben zum Alter benötigt, weil hiervon Werte zur Lebenserwartung und den Sterberisiken abgeleitet werden. Die Eingabe erfolgt in Jahren, mit Dezimalstellen für Monat. Bei einem Alter X + < 7 Monaten bleinbt das X-Alter, ab X + > 6 Monate wird das Alter aufgerundet auf X + 1. Die Sterbetafeln unterscheiden nur nach vollen Jahren.
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    1. Jahre vergangen seit Unfall
    Die Kapitalisierung von Witwe(n/r)-und Waisenrenten erfolgt allgemein erst Jahre nach dem Unfall/Tod. Die zugrunde liegende Lebenserwartung der/des Verstorbenen ist auf den Todestag bezogen zu ermitteln, während die Sterbewahrscheinlichkeit der Hinterbliebenen erst ab Kapitalisierungstag von Bedeutung ist. Der Zeitraum zwischen Todestag und Kapitalisierung wird hier erfasst und sollte zumindest in Jahren genau eingegeben werden. Bei Dezimalstellen entspricht ein Monat 0,0833, für 4 Jahre und 5 Monate sind 4,42 einzugeben.
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  • Erläuterung der Ergebnisse



    1. Kapitalisierungsfaktor
    Die Hauptaufgabe, welche dieses Programm bewältigt, ist die Ermittlung von Kapitalisierungsfaktoren für die einzelnen Rentenarten. Dieser Faktor, multipliziert mit der Jahresrente, Wert bei Laufzeitbeginn, ergibt einen Kapitalbetrag, der bei Eintritt aller Prämissewerte ausreicht, um während der Laufzeit die Rente finanzieren zu können, wenn die Zinsen dem Kapital jeweils zugeführt werden. Eine Imponderabilie liegt im Sterberisiko des Rentenbeziehers, weil dieses prozentual entsprechend dem Altersrisiko den laufenden Anspruch jährlich reduziert. Verwirklicht sich das Sterberisiko erst nach der Laufzeit der Rente, fehlt beim Kapital der Betragsanteil, der wegen des Sterberisiko`s gekürzt wurde. Der Faktor ist von Laufzeit, Alter/Sterberisiko, Zinsfuss und Teuerungsfaktor abhängig. Die hypothetische Entwicklung der Rentenhöhe und des Kapitalverbrauchs läßt sich dem ausdruckbaren Ratenzahlungsplan entnehmen.
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    1. Faktor Zeitrente
    Es wird der Kapitalisierungsfaktor für die Zeitrente der eingegebenen Laufzeit ermittelt. Versterbensrisikenb oder andere Besonderheiten wie bei pemporären, Witwen- oder Waisenrenten bleiben unberücksichtigt.
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    1. Faktor Leibrenten bis tabell. Lebensende
    Das Versterberisiko wird bei dieser Rente über die Laufzeit dergestalt eingerechnet, dass als Laufzeit die durchschnittliche tabellarische Lebenserwartung von Rentenbeziehern dieses Alters und Geschlechts zugrunde gelegt wird.Während der Laufzeit erfolgt keine Versterbensrisikokürzung mehr. Es handelt sich also um einen Zeitrentenfaktor für den Zeitraum der Lebenserwartung.
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    1. Faktor temporäre Leibrente (für Zeitabschnitt)
    Es wird der Kapitalisierungsfaktor für die Laufzeit der Rente unter zeitliche kongruenter kürzender Einrechnung des Versterberisiko`s während der Laufzeit errechnet.
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    1. KF Witwe(n/r)rente
    Sie erhalten den Kapitalisierungsfaktor für die Laufzeit bis zum tabellarischen Lebensende des vorverstorbenen Ehegatten unter Berücksichtigung der Versterbewahrscheinlichkeit des Rentenbeziehers während der Laufzeit. Es steht ein zweites Faktorergebnis zur Verfügung. Hierbei ist die Heiratserwartung und die Heiratswahrscheinlichkeit nach der Statistik des Stat.BA WI für Verwitwete von 1979/1982 in den Kapitalisierungsfaktor einbezogen. Zu berücksichtigen ist, dass bei vorliegender Rentenversicherungs-Witwenrentenversorgung die Wiederverheiratungswahrscheinlichkeit nicht den Tabellenwerten entsprechen dürfte.
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    1. KF Witwe(n/r)rente temporär
    Sie erhalten den Kapitalisierungsfaktor für die eingegebene Laufzeit des vorverstorbenen oder hinterbliebenen Ehegatten unter Berücksichtigung der Versterbewahrscheinlichkeit des Ehepartners mit der tabellarisch höheren Sterbewahrscheinlichkeit während der Laufzeit. zurueck
    1. KF Waisenrente
    Der Kapitalisierungsfaktor wird für die Laufzeit der Waisenrente ermittelt. Die Besonderheit liegt darin, dass nicht das Sterberisiko der Waise, sondern das es verstorbenen Elternteils, welches höher ist, eingerechnet wird. Der Grund liegt darin, dass der Anspruch auf diese Rente im Unterhalts-Schadenersatzrecht (§844,2 BGB) im fiktiven Todeszeitpunkt untergeht. Wollen Sie den Faktor losgelöst vom Bezug auf diese elterliche Sterbewahrscheinlichkeit errechnen, verwenden Sie bitte die Faktorermittlung für temporäre Leibrente.
    Beachten Sie die Ergebniskürzung für das Sterberisiko des verstorbenen Elternteils ab Todestag bis zur Kapitalisierung. Eine Erläuterung findet sich bei der tempor. Witwenrente

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    1. Ratenzahlungsplan


    Aufruf des Ratenzahlungsplanes über den Karteireiter. Der Ratenzahlungsplan zeigt die Entwicklung des Kapitalverbrauches und der Jahresrate, abhängig von Teuerung und Versterbensrisiko in der Laufzeit der Rente. Lx-Satz stellt die Wahrscheinlichkeit in % dar, jeweils das Jahr zu erleben, Rate-red. entspricht dem eingerechneten Ratenbetrag/Jahr nach Abzug des Sterberisiko`s in diesem Jahr. Die Folgespalten zeigen die jährlich erzielbaren Zinsen für das im Jahr betroffene (verbrauchte) und das noch nicht verbrauchte für Folgejahre benötigte Kapital sowie die Zinsensumme des Jahres. Die letzte Spalte enthält die Kapitalsumme jeweils nach diesem Jahr nach Auszahlung der Jahresrate und Gutschrift der im Jahr erzielten Zinsen. Gewertet wird die Jahresrate nach Abzug des Sterberisikos, wenn das Risiko im konkreten Fall zu berücksichtigen ist (nicht bei Zeitrenten).
    Der Ratenzahlungsplan wird immer für die letzte Faktorenberechnung gezeigt. Haben Sie die KF-Berechnungsart gewechselt und wollen für eine andere KF-Berechnungsart erneut den Ratenzahlungsplan sehen, müssen Sie zuvor diese KF-Berechnungsart erneut aufrufen und auf Ergebnis klicken, damit auch der Ratenzahlungsplan wechselt.

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    1. Faktoren für anschließende Zeitabschnitte
    Wird für einen Gesamtzeitraum die Kapitalisierung durchgeführt, bestehen für enthaltene Teilzeitrüme oft unterschiedliche Anspruchsgrundlagen. Es ist dann notwendig, die Faktoren für die Teilzeiträume zu bestimmen. Vom Berechnungszeitpunkt beginnend ermittelt man den ersten Faktor für den anschließenden Zeitraum. Nun wird der Faktor für den sich anschließenden Zeitraum ermittelt, vom Berechnungszeitpunkt beginndend. Der wirkliche Faktor ergibt sich aus der Differenz des Gesamtfaktors minus Faktor für den davor liegenden Erstzeitraum. Verfahren Sie für weitere folgene Zeiträume ebenso; vom neuen Gesamtfaktor wird immer der vorausgehende Faktor abgezogen, die Differenz stellt den Folgefaktor dar. Haben Sie alle Teilfaktoren errechnet, sollten die Einzelfaktoren alös Summe den Faktor ergeben, der die Prämisse für den letzten Faktor darstellt, also den Zeitraum Berechnungzeitraum bis Endlaufzeitende darstellt.

    Beispiel:

    Alter 30 Jahre, erste Laufzeit 10 Jahre bis 40.Lj. Faktor 8,7 für VA 1000/p.a.= 8700,-
    Alter 40 Jahre, zweite Laufzeit 25 Jahre bis 65. Lj. 30-J.Faktor 21,5 für 35 J. - KF 8,7 für 10 J. = KF 12,8 für VA 1500/p.a.= 19200,-
    Alter 65 Jahre, dritte Laufzeit bis Lebensende, 30-J.-Faktor 26,9 für LebErw. 53 J., - KF 21,5 = KF 5,4 für Re.Mi.1000,- p.a. = 5400,-
    Gesamtfaktor = 8,7 + 12,8 + 5,4 = 26,9 für drei Zeiträume.
    Entschädigung = 8700,- + 19200,- + 5400,- = 33300,-

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    1. Ergebnisausdruck


    Die jeweils letzte Berechnungsaktion kann hier ausgedruckt werden. Der Druck erfolgt bei Ergebnis-Druck ohne Ratenzahlungsplan, bei Ergebnis - und Ratenplandruck mit diesem Plan. zurueck

    Rentenartauswahl



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    1. temporäre Leibrente
    temporäre Leibrente
    Hierbei handelt es sich um eine Rente für einen Zeitabschnitt, den der Rentenbezieher durchlebt, wobei ein Versterbensrisiko besteht. Sie ist eine Zeitrente, verbunden mit der Berücksichtigung des Sterberisiko`s.
    Mit dem Programm wird der Kapitalisierungsfaktor für diese Rente ermittelt, abhängig von Laufzeit(Zeitabschnitt), Alter, Geschlecht, jährlicher Teuerung der Rente, Zinsfuß für die Kapitalverzinsung. Das Ergebnis ist ein Kapitalisierungsfaktor, mit dem die zugrunde liegende Jahresrente multipliziert wird, sodass man den Kapitalbetrag erhält, der zur Abdeckung des laufenden Rentenanspruchs erforderlich ist, wenn die angenommene Verzinsung und jährlichen Erhöhungen(Teuerung) eintreten. Der Kapitalbetrag wird vom Programm ermittelt und angezeigt/ausgedruckt. zurueck
    1. Leibrente
    Leibrente

    Hierbei handelt es sich um eine Rente bis zum tabellarischen Lebensende des Rentenbeziehers. Während der Laufzeit wird kein Sterberisiko mehr berücksichtigt. Die Rente endet dafür nicht am wirklichen Todestag sondern am tabellarischen. Die Lebenserwartung entspricht dem tabellarischen Mittel aus den noch zu durchlebenden Jahren von z.B. 100 Tausend Personen. Ihre unterschiedlichen Sterbetage ergeben eine mittlere Lebenserwartung.
    Mit dem Programm wird der Kapitalisierungsfaktor für diese Rente ermittelt, abhängig von Laufzeit(Zeitabschnitt), Alter, Geschlecht, jährlicher Teuerung der Rente, Zinsfuß für die Kapitalverzinsung. Das Ergebnis ist ein Kapitalisierungsfaktor, mit dem die zugrunde kiegende Jahresrente multipliziert wird, sodass man den Kapitalbetrag erhält, der zur Abdeckung des laufenden Rentenanspruchs erforderlich ist, wenn die angenommene Verzinsung und jährlichen Erhöhungen(Teuerung) eintreten. Der Kapitalbetrag wird vom Programm ermittelt und angezeigt/ausgedruckt. zurueck
    1. Zeitrente
    Zeitrente

    Hierbei handelt es sich um eine Rente für einen Zeitabschnitt, den der Rentenbezieher durchlebt, wobei ein Versterbensrisiko nicht besteht.
    Mit dem Programm wird der Kapitalisierungsfaktor für diese Rente ermittelt, abhängig von Laufzeit(Zeitabschnitt), jährlicher Teuerung der Rente, Zinsfuß für die Kapitalverzinsung. Das Ergebnis ist ein Kapitalisierungsfaktor, mit dem die zugrunde kiegende Jahresrente multipliziert wird, sodass man den Kapitalbetrag erhält, der zur Abdeckung des laufenden Rentenanspruchs erforderlich ist, wenn die angenommene Verzinsung und jährlichen Erhöhungen(Teuerung) eintreten. Der Kapitalbetrag wird vom Programm ermittelt und angezeigt/ausgedruckt. zurueck

    1. Witwe(n/r)rente
    Witwe(n/r)rente

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    Es handelt sich um eine Verbindungsrente, jedoch nicht für die durchschnittliche gemeinsame Lebenserwartung beider Ehepartner. Ermittelt wird der Faktor für die Laufzeit bis zum tabellarischen Lebensende des vorverstorbenen Ehegatten unter Berücksichtigung der Sterbewahrscheinlichkeit des Rentenbeziehers(Witwe/r) in diesem Zeitraum. Hat der Rentenbezieher eine kürzere tabellarische Lebenserwartung als der Vorverstorbene, wird trotzdem darüber hinaus bis zum tabellarischen Lebensende des Vorverstorbenen die Laufzeit zugrunde gelegt (obergrenze 90.Lj.). Im Erlebensfall hat die/der Witwe(r) den Anspruch bis zum tab. Todestag des Vorverstorbenen, also über den erlebten eigenen tab. Todestag hinaus.
    Während der Laufzeit wird zeitraumbezogen die Sterbewahrscheinlichkeit des Hinterbliebenen kürzend berücksichtigt. Die Ermittlung von Faktoren ist aus vorstehenden Gründen im Haftpflichtrecht mit Tabellen nicht möglich und nur unter EDV-Hilfe mit entsprechender Software zu realisieren, will man sich nicht mit Annäherungsfaktoren begnügen.

    zurueck

    1. Temporäre Witwenrente
    Bei der Witwe(n/r)rente können Sie eine besondere Berechnungsart mit begrenzter Laufzeit wählen, wenn der kapitalisierte Anspruch nicht bis zum Lebensende besteht beziehungsweise in Zeiträumen unterteilt berechnet wird. Klicken Sie in diesem Fall auf "Witwe/r temporäre Leibrente"
    tempor. Witwe(n/r)rente

    Die Eingabefelder verändern sich den Erfordernissen entsprechend.
    Bei temp. Hinterbl.Renten erfolgt die Einrechnung des Sterberisiko`s nach dem höheren Sterberisioko; das bedeutet, dass das Risiko des Partners Berücksichtigung findet, der mit höherer Wahrscheinlichkeit sterben könnte, wodurch der Anspruch unterginge. Hier unterscheiden sich die temp. von der normalen Witwe(n/r)rente.
    Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Hinterbl.Rente liegt im tabell. Sterberisiko des Vorverstorbenen zwischen Todestag und Kapitalisierungszeitpunkt. Mit dem Sterbewahrscheinlichkeits-Prozentsatz in dieser Zeit geht auch der Anspruch in Gänze unter und muß um diesen Prozentsatz gekürzt werden. Auch diesbezüglich unterscheiden sich beide Renten. Bei Leibrenten wird wegen der festen Laufzeit bis zum tabell. Tabellentodestag ein früheres Versterben ebenso nicht angenommen wie ein späteres; bei temporären Renten ist die Laufzeit von der Sterbewahrscheinlichkeit losgelöst und es muß durchgehend diese Möglichkeit beiderseits eingerechnet werden. Dies gilt auch für Waisenrenten.
    zurueck

    1. Waisenrente
    Waisenrente

    Tabellen mit Faktoren für Waisenrenten sind vom Alter des verstorbenen Elternteils unabhängig, enthalten also Faktoren für eine temporäre Leibrente der Waise für eine bestimmte Laufzeit unter Berücksichtigung des Sterberisiko`s der Waise während der Laufzeit. Bei zu kapitalisierenden Unterhaltsansprüchen im Haftpflichtrecht besteht der Waisenunterhaltsanspruch und der damit verbundene Rentenanspruch zwar für den Zeitraum bis zum Ende der Unterhaltsverpflichtung des verstorbenen Elternteils, jedoch unter Einbeziehung des tabellarischen Sterberisiko`s des Elternteils, das höher ist als das der Waise. Diese Risiko darf nicht mit der tab. Lebenserwartung des Elternteils verwechselt werden, die die Laufzeit der Waisenrentenlaufzeit übersteigt. Dieser Mittelwert aus möglichen Todestagen vor und hinter dem teb. Sterbetag betrifft die Waise nicht, weil sie nur einen Teilzeitraum unterhaltsberechtigt ist. Nur in diesem Zeitraum liegende Sterberisiken können also eingerechnet werden. Der vom Programm errechnete Faktor bezieht aus diesen Gründen statt das Sterberisiko der Waise das des verstorb. Elternteils ein. Wollen Sie den Faktor losgelöst vom Bezug auf die elterliche Sterbewahrscheinlichkeit errechnen, verwenden Sie bitte die Faktorermittlung für temporäre Zeitrenten
    für die Laufzeit der Rente. zurueck

    1. Lebenserwartung
    Lebenserwartung

    Unter diesem Programmsteuerungspunkt haben Sie die Möglichkeit, unter Berücksichtigung der aktivierten Sterbetafel die statistische Lebenserwartung festzustellen, abhängig von Geschlecht und Alter.
    1. Kontakt: RoPa-Soft Wolfgang Rosenbauer
    Hohe Str. 12, 96342 Stockheim
    Tel. 09261 4276
    Email: ropa-soft.rosenbauer@t-online.de
    Website:http://www.ropasoft.de/